I am Mother Earth

19 Juli, 2014

50/90 geht wieder los, was so viel bedeutet wie, man versucht in 90 Tagen 50 Songs zustande zu bringen. Für mich ein völlig unerreichbares Ziel, aber ich mache trotzdem immer mit, weil die Community so toll ist. Letztes Jahr habe ich zum Beispiel nur sieben Songs zustande gebracht. Aber hey, dabei sein ist alles :)

Mein erster Song ist eine Liebeserklärung an die Mutter Erde geworden. Ich glaube, ich versuche mich mal an mehr Englischsprachigem dieses Jahr!

Wer meinen Fortschritt verfolgen will, hier geht’s lang!

Warrior

7 Juli, 2014
in Yoga

Heute total gutes Yoga gemacht. Mit Anat Geiger, mal wieder. Ich war unfassbar fertig danach, weil es ein Level 2 Video war, aber es war echt total gut. Mein Rücken ist wie neu! Schlüsselsatz für mich heute:

 
“I believe that vulnerability is the yin of strength. It`s what makes our strength never transform into aggression”

- Anat Geiger.

Und dann wollte ich euch noch meinen neusten Fund für Dusche und Haare zeigen. Duschschaum “Yogi Flow” , Shampoo ” Brilliant Bliss” und den “Shikakai Secret” Conditioner von Rituals. Sooooo gut.

Foto

Yoga, Tag 13 / 40

17 Juni, 2014
in Yoga

Heute gibts nix Tiefsinniges :D
Ich habe heute die Class “Improving beginners Part 1: Standing postures” mit Andrew Wrenn gemacht. Und dabei herausgefunden, dass sich meine Tree- Skills erheblich verbessern. Ich bekomme zum einen das Bein höher, zum anderen schwanke ich in der Position deutlich weniger. Das freut mich besonders, weil mein Bänderriss- Knöchel immernoch nicht wieder so gut und stabil ist, wie der andere und der am Anfang wirklich arge Probleme mit dieser Position hatte. Bin noch ein klein wenig schief, aber das wird schon! Was macht eure Yoga Praxis?

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Yoga und sich Einlassen.

17 Juni, 2014
in Yoga

Hm, ich fasse meine heutigen Gedanken einfach mal unter dieser Überschrift zusammen. Ein bisschen ist das jetzt auch noch eine Nachlese von meinem Artikel “Das mit dem Schland” und den Erfahrungen, die ich damit gemacht habe. Hier, auf Twitter  und auf Facebook. Ich bin alles in allem recht zufrieden damit, was ich da angestoßen habe. Ich bin zufrieden mit den Gesprächen, die sich an diesen Artikel anschlossen und ich finde es bemerkenswert, wie viel positives Feedback ich bekam. Heute habe ich dann, nach dem Lesen von Distels Artikel mal drüber nachgedacht, was Menschen zu den, auch von ihr beobachteten, “harten” Abwehrreaktionen treibt.

Drauf gekommen bin ich bei der Meditation, die sich an meine Yogapraxis in der Regel anschließt. Mir ist aufgefallen, dass ich mich entspannter auf Themen einlassen kann im Moment, mehr bei mir bleibe oder besser gesagt, immer auch über meine Geschichte mit einem Thema nachdenke, über meine Entwicklung.

Beim darüber nachdenken ist mir aufgefallen, dass ich auch lange solche Positionen vertreten habe.  Ich habe auch lange geglaubt, die Welt sei nur für diejenigen schwer zu ertragen, die sie sich willentlich schwer machen. Wenn ich Stärke ausstrahle, diskriminiert mich auch keiner.  Und ich dachte lange, ich möchte meine Energie lieber darauf verwenden, an der Situation etwas zu ändern, als mich darüber zu beklagen. Heute denke ich das nicht mehr, was mir aber deutlich geworden ist, ist “warum” ich so gedacht habe. Aus Selbstschutz. Es ist mir schlicht nicht möglich, mich mit der ganzen Bandbreite meiner Nichtprivilegierung auseinanderzusetzen, weil es 1. extrem niederschmetternd ist und ich 2. auch nur ein begrenztes Maß an Haterreaktionen aushalten kann.  Bei vielen Themen erzeugen diese Reaktionen ein unfassbares Gefühl von Hilflosigkeit, weil ich als PoC gegen Wände rede und gegen Windmühlen kämpfe. Heute verwende ich meine Energie auch noch darauf, Dinge zu ändern, aber manchmal ändert eins Dinge eben auch damit, dass eins die Masse auf Missstände aufmerksam macht. Weil das allein Kämpfen manchmal zu wenig Wirkung hat. Ich frage mich dann immer, ob Menschen eine Vorstellung davon haben, wie viel Mut und Kraft es kostet, aufzuzeigen, dass es auch noch andere Positionen und Empfindungen zu Themen gibt, die eigentlich ein Nach- und/oder Umdenken erfordern.  Ob sich Menschen einfühlen können, dass das keine “Privatprobleme” sind und dass es mir dabei um einen Awareness- Prozess geht.

Wenn eins also aus der Motiven schweigt, sich lieber auf Änderungen im Kleinen konzentrieren zu wollen,  oder sich anderen Themen widmet, dann kann ich das verstehen, wenn Menschen aber lautstark nach außen tragen, dass Nichtprivilegierte es sich am Ende ja nur selber schwer machen, dann herrscht bei mir absolutes Unverständnis, weil das einfach das klassische victim- blaming ist. Das und nichts anderes.

Ich will mich in Zukunft dennoch mehr im Rahmen meiner Möglichkeiten einlassen. Auf Themen, die der Mehrheit vielleicht nicht schmecken, weil meine Position unangenehm ist, Privilegien hinterfragt und an längst schon vergessen geglaubten Kellertüren rüttelt. Ich möchte das, weil das authentisch ist, weil ich glaube, dass es etwas verändert, wenn mehr PoC über ihre Erfahrungen sprechen und mehr Menschen davon hören & lesen können. Weil ich will, dass mehr Menschen darüber nachdenken und sich an der Lösung beteiligen.  Hopefully.